KAPITEL FÜNFUNDZWANZIG Steffen saß auf einem kleinen Plateau auf dem Bergrücken und ließ den Blick über die Landschaft unter sich schweifen. Er hatte immer noch an der Begegnung mit seiner Familie zu nagen, und wischte sich eine einsame Träne von der Wange. Nachdem er seiner Entourage befohlen hatte unten zu warten, war er alleine hier hinaufgewandert, an einen Ort, an den er sich gut aus seiner Kindheit erinnerte. Hierhin war er immer gekommen, wenn er alleine sein wollte. Der Berg war schwer zu besteigen, denn der Weg bestand nur aus Felsen und Kieseln und wand sich steil zu einem kleinen Plateau hinauf, wo sich in einem Krater ein kleiner, flacher Teich mit einem Radius von etwa sieben Metern gebildet hatte. Es war ein stiller, einsamer Ort, an dem man in der Gesellschaft des Himmels,

