Kapitel 18 „Du bist eine sehr ungewöhnliche Frau, Marina Fae von der Zauberinsel“, meinte Ashure später am Abend beiläufig. Marina hob ihr Kinn und drehte sich beim Klang von Ashures Stimme um. Sie lehnte mit dem Rücken an dem steinernen Balkongeländer. Hinter ihr wurden die wunderschönen Palastgärten von funkelnden Lichtern erhellt, als sich die nachtblühenden Blumen öffneten, um die Strahlen des fast vollen Mondes einzufangen. Sie war nach draußen gegangen, um die schöne Nacht zu genießen und die Tatsache, dass sie sich von Magnas schrecklichem Zauber ausnahmsweise einmal nicht ausgelaugt fühlte. Es kam ihr vor, als hätte sie schon seit einer Ewigkeit keinen Tag mehr so richtig genossen, geschweige denn eine Nacht, da die Dunkelheit immer mit einer erdrückenden Müdigkeit einhergingen.

