Diese Andrée, die mir am ersten Tage so kühl vorgekommen war, sie war in Wahrheit zarter, teilnehmender und verständnisvoller als Albertine, gegen die sie die süße Zutunlichkeit der älteren Schwester an den Tag legte. Sie kam ins Kasino, nahm neben mir Platz und wußte – im Gegensatz zu Albertine – einen Walzer zu weigern oder selbst, wenn ich müde war, auf das Kasino zu verzichten, um ins Hotel zu kommen. Sie fand für ihre Neigung zu mir und zu Albertine Nuancen im Ausdruck, die ein ganz seltenes Verständnis für Dinge des Gefühls bewiesen, wie es vielleicht zum Teil von ihrem kränkelnden Befinden herrührte. Sie hatte immer ein lustiges Lächeln, um Albertines Kinderei zu entschuldigen, wenn die in ihrer naiven Heftigkeit erkennen ließ, welche unwiderstehliche Versuchung Ausflüge für sie hat

