III-5

2663 Worte

»Wird Ihnen nicht kalt sein? Sie sollten ihn vielleicht lieber anbehalten, es ist nicht sehr warm.« »Nein, nein«, erwiderte ich und vielleicht fühlte ich die Kälte wirklich nicht, in jedem Falle aber wußte ich nichts mehr von der Furcht vor Krankheit, dem Gebote, nicht zu sterben, der Tragweite des Arbeitens. Ich gab meinen Paletot ab; beim Klange irgendeines kriegerischen Marschs, den die Zigeuner spielten, betraten wir den Saal und bewegten zwischen den Reihen der Tische, an denen man speiste, uns wie auf einer mühelosen Bahn des Ruhmes vorwärts. Wir spürten unsern Körper, wie unter den Rhythmen des Orchesters, das ihm militärische Ehren erwies, ihn warm die Freude durchpulste, und um den unverdienten Triumph geheimzuhalten, trugen wir ernste ungerührte Mienen und eine sehr lässige Gang

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN