KAPITEL DREIUNDDREISSIG Irinas Sicht Alexei versammelte seine Männer in der Haupthalle. Ich beobachtete sie vom Türrahmen aus. Zehn Männer. Sie sahen alle schwach und hungrig aus. Doch sie standen stramm und warteten auf Befehle. „Ich brauche euch in der Stadt“, sagte Alexei. Seine Stimme war kalt und befehlend. „Findet Dimitri Volkov. Und tötet ihn.“ Mein Herz setzte aus. „Nein“, flüsterte ich. Doch niemand hörte mich. „Es muss wie ein Unfall aussehen“, fuhr Alexei fort. „Ein Autounfall. Ein missglückter Raubüberfall. Mir egal. Hauptsache, er überlebt nicht.“ Die Männer nickten. Sie stellten keine Fragen. Sie zögerten nicht. „Nehmt Waffen“, sagte Alexei. „Nehmt, was ihr braucht. Aber enttäuscht mich nicht.“ Die Männer nickten und gingen sofort. Ich stand wie erstarrt da, unfähi

