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1360 Worte

„Sag mir, ich soll aufhören“, stöhnte er gegen meine Haut. „Sag mir, ich soll dich nach Hause bringen oder mich in Ruhe lassen.“ Meine Hände wanderten wie von selbst zu seinem grauen Hoodie. Ich umklammerte den Stoff und zog ihn näher an mich heran. „Ich will nicht nach Hause“, hauchte ich. Er erstarrte. Langsam … quälend langsam … hob er den Kopf. Sein Gesicht war nur Zentimeter von meinem entfernt. Seine Augen brannten golden und wirbelten vor einer Gier, die mich eigentlich in die Flucht hätte schlagen sollen. Aber ich rannte nicht weg. Ich sah ihm auf den Mund. Er hob die Hand … die, die nicht an der Wand lehnte … sein Daumen strich auf die Unterlippe, so sinnlich, wie ich es mir nur vorstellen konnte. „Maya“, flüsterte er warnend. „Küss mich“, sagte ich. Der Befehl hing i

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