Kapitel 16

1573 Worte

KAPITEL 16 Melina lehnte sich gegen die Wand der Duschkabine. Der feine Wasserdampf benetzte ihre Haut. Sie legte ihre Wange an die glatte Oberfläche und schloss die Augen, um den Kummer auszublenden, der in ihr aufstieg, als sie an den Raum vor der Badezimmertür dachte. Es war fast leer. In der Nacht, in der ihr Großvater gestorben war, hatte sie seine wenigen Habseligkeiten in den kleinen Bereich in der Mitte der Kisten gebracht. Ihre Augen fühlten sich schwer an, weil sie so viel geweint hatte. Es war nun etwas über eine Woche her, dass er gestorben war, und der Schmerz und die Trauer waren noch genauso stark wie an jenem Tag. Sie wusste, dass Carmen sich Sorgen um sie machte. Zwischen den beiden Frauen hatte sich im Laufe des letzten Monats eine innige Freundschaft entwickelt. Dennoc

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