Kapitel Neunundzwanzig Minuten, die sich wie Jahrhunderte anfühlen, vergehen ohne eine Antwort von Tigger. Als ich nach Hause komme, bin ich genauso wütend auf mich wie auf ihn. Wie konnte ich nur jemanden so nah an mich heranlassen, wenn ich so vernünftige Vorbehalte hatte? Wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, dass ich mit einem Kerl zusammen sein kann? Ich, mit all meinen Problemen? Dann wieder sollte ich nicht so streng mit mir sein. Ich habe meine Keimangst überwunden und mit ihm geschlafen – und das ist der Lohn für meine Tapferkeit. Arschloch. Vor Wut schäumend, wähle ich seine Nummer. Das Telefon klingelt und klingelt, bis die Mailbox antwortet. »Ignorierst du meine Anrufe?«, knurre ich. »Gut. Mach dir nicht die Mühe, zurückzurufen. Ich will dich nie wieder sehen od

