Elyas Atem stockte, als sie ihre Schwester betrachtete. Rina wirkte so vertraut und doch fremd, als ob etwas Dunkles sie von innen heraus veränderte. Das grüne Licht in ihren Augen schien zu flackern, fast wie eine Flamme, die mit dem Wind kämpfte. »Was meinst du, ich hätte nicht kommen sollen?« Elyas Stimme zitterte, ihre Hände ballten sich zu Fäusten. Rina schloss kurz die Augen, als wollte sie die Worte suchen. »Dieser Ort … er ist nicht, was du denkst. Ich wollte nur die Wahrheit, Elya. Ich wollte verstehen, warum Großvater uns immer von diesem Wald erzählt hat. Aber ich …« Ihre Stimme brach ab, und Tränen liefen über ihre Wangen. »Du bist in Gefahr« , flüsterte Rina schließlich. »Und ich bin es auch.« Elya trat einen Schritt näher, ihre Augen fixierten das grüne Leuchten in Rinas

