25. Betrachtungen.

649 Worte

25. Betrachtungen. »Manchmal dem Mann von mächtgem Geschlecht Gewährt er willig Wunsch und Belieben, Gönnt ihm zum Erbe der Erde Wonne Und herrlich zu halten die Hortburg der Männer; 5Seiner Gewalt unterwirft er der Welt Gebiete, So weite Reiche, daß er selber nicht weiß In seinem Unverstand ein Ende zu erdenken. Er lebt im Genuß; mit Nichten quält ihn Alter noch Siechthum; das sorgende Gewißen 10Beschwert ihm den Sinn nicht, noch scheint ihm von Waffenhaß Ein Angriff zu drohen, da sich all die Welt Nach seinem Willen wendet. Er weiß von keinem Uebel Bis ihm im Innern der Uebermuth Wächst und wuchert, da der Wächter schlummert, 15Der Seele Hirte; sein Schlaf ist allzufest Durch Bannspruch gebunden. Bald ist der Mörder nah, Der von der Armbru

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