13. Siegmund und Fitela.

607 Worte

13. Siegmund und Fitela. Da war am Morgen wie ich melden hörte, In der Gabenhalle der Geerträger Mancher. Die Volksführer kamen von fern und nah, Ueber weite Wege das Wunder zu schauen, 5Des Feindes Fährte. Sein Fall erschien Der Kämpen Keinem beklagenswerth, Die des Ruhmberaubten Rennspur erblickten, Als er wehgemuth hinweg von da, Im Kampf überkommen, ein Kind des Todes 10In sein Nichsemoor die Mordspuren trug. Da sah man von Blut die Brandung wallen, Von Todesnaß die traurige Woge, Die nur stockend strömte vor starrendem Saft, So vom Feinde gefärbt, als er freudenlos 15In seines Fennes Frieden das Leben flüchtete, Die heidnische Seele, eh die Höll ihn empfieng. Da eilten von dannen die Altgesellen, Und der Jüngern auch Manche, zu dem

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