KAPITEL EINUNDZWANZIG Eine viertel Stunde später saß Keri auf Rays Beifahrersitz. Sie konzentrierte sich auf die weiße Linie am Fahrbahnrand und ließ sich die kühle Morgenluft ins Gesicht wehen. So kämpfte sie gegen die unterschwellige Übelkeit an. „Werden wir darüber reden?“, fragte Ray. „Worüber?“ „Über Evie. Hillman hat mir alles erzählt.“ „Ich kann nicht, Ray. Noch nicht.“ Sie sah aus dem Fenster und ließ die Hochhäuser an sich vorbeiziehen. „Können wir dann über etwas anderes reden?“ „Was?“ „Hillman sagte, dass du letzte Nacht merkwürdig geklungen hast. Er hat sich Sorgen gemacht.“ Keri seufzte und sah zu Ray. Er trug nicht mehr die braune Nackenstütze vom Vorabend und seine Augen waren nur noch leicht gerötet. Es schien ihm körperlich wieder ziemlich gut zu gehen. Aber sein

