Kapitel 123

1445 Worte

Mias POV Mit den vier Brüdern im Auto zu sitzen, fühlte sich an wie ein Würgegriff. Die Luft war voller Spannung, ihre Blicke brannten in mir, jeder wartete darauf, dass ich ausrutschte. Ich hasste es – mit ihnen gefangen zu sein, ihre Nähe zu nah, ihre Stimmen zu fordernd. Nathan war der Erste, der das Schweigen brach. „Warum bist du zu ihm gerannt?“ Seine Stimme war leise, fast ruhig, aber ich konnte den Unterton darin hören. Ich verschränkte die Arme und lehnte mich im Sitz zurück. „Ich bin nicht zu ihm gerannt“, log ich und behielt meine Miene im Zaum. „Ich habe mich nur versteckt.“ Xavier spottete. „Verstecken?“ Seine Finger trommelten auf dem Lenkrad herum, sein Kiefer war angespannt. „Vor uns?“ „Ja.“ Das Wort rutschte mir heraus, bevor ich es zurückhalten konnte. Aber ich bereu

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