***KAYLA*** Es war gut zu wissen, dass Sheila zwar einen Abschluss im Heimlichsein hatte, man aber, wenn man genau hinsah, erkannte, wie viel Bosheit in ihren Augen lauerte. Sheilas Augen funkelten vor Wut, als sie aus der Badewanne stieg, das Wasser lief ihr in Strömen den Körper hinab. Sie riss sich ein Handtuch und rubbelte sich mit schnellen, aggressiven Bewegungen trocken. Ich lächelte in mich hinein, weil ich längst wusste, was sie vorhatte, und rutschte unruhig auf meinem Platz herum, während ich den Raum nach einem Fluchtweg absuchte. Es war ganz typisch für mich, dass ich nie wusste, wonach ich suchte, bis ich es schließlich fand – und als das passierte, konnte ich ein Lächeln nicht unterdrücken. „Na schön, Kayla“, spie Sheila, ihre Stimme triefte vor Gift. „Wenn du uns dein

