Amelias Sicht Die nächsten drei Tage vergingen in einem Hauch von Schnee und leisen Blicken, still wie ein angehaltener Atem. Es gab keine großen Ereignisse, keine Erklärungen, nur den warmen, mühelosen Rhythmus zweier Menschen, die in der Gegenwart des anderen eine seltene Art von Frieden gefunden hatten. Brandon und ich lebten in einer stillen Nähe, die keiner Worte bedurfte. Wir teilten ein paar Küsse — zarte, ungestürzte Momente, die eher wie Versprechen als wie Leidenschaft wirkten — und unsere Finger fanden sich oft im Schweigen, streiften einander auf einer Decke oder ruhten nebeneinander, während wir lasen. Die Stille zwischen uns wurde nie unangenehm. Im Gegenteil, sie fühlte sich vertraut an, wie nach Hause kommen. Brandon bewegte sich durch die Hütte mit einer ruhigen Anmut,

