23.

1073 Worte

**Amelias POV** Ich wachte im Zwielicht auf, die Stadt lag noch still vor der Morgendämmerung, und für einen Moment griff ich instinktiv zur anderen Seite des Bettes. Leer. Die Stille drückte auf mich, bis ich das leise Klicken von Tastaturen aus dem Wohnzimmer hörte. Brandon. Ich schlich leise zur Tür, mein Knöchel noch empfindlich, und blieb abrupt stehen. Er war über meinen Laptop gebeugt, der Bildschirm leuchtete auf sein blasses Gesicht. Seine Augen huschten schnell über den Bildschirm, sein Gesichtsausdruck konzentriert, fast verschlossen. Als er mich sich bewegen hörte, klappte er den Deckel halb herunter und schaute zu schnell auf. „Du solltest dich ausruhen“, sagte er, seine Stimme ruhig, zu ruhig. Ein Schauer der Unruhe lief mir über die Haut. Meine Brust zog sich zusammen.

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