20 Yulia »Es ist deine Schuld, Schlampe. Es ist alles deine Schuld.« Mir fällt am Rande auf, dass die Worte eigenartig entfernt klingen, aber das Entsetzen hat mich immer noch fest im Griff und nimmt mir die Luft wie ein erdrückendes Tuch. Ich kann ihn auf mir spüren und ich schreie und kämpfe, um der Vergewaltigung zu entgehen, dem unerträglichen Schmerz. »Nein, bitte nicht.« »Ruhig, Baby, es ist alles in Ordnung. Du hast gerade einen Albtraum.« Starke Arme halten mich fest und drücken mich gegen einen harten, warmen Körper. Meine erstickende Panik lässt nach und die grausamen Stimmen verschwinden. Ich schluchze vor Erleichterung und versuche, mich umzudrehen, die Person anzuschauen, die mich hält, aber etwas Hartes zieht an meinem linken Handgelenk. Die Handschellen. »Lucas?« »J

