Es gibt viele schlechte Zeitpunkte, um einen Anruf zu bekommen. Zum Beispiel, wenn man gerade mit vollem Mund isst. Oder wenn man versucht, ein heikles Gespräch zu vermeiden. Oder – mein persönlicher Favorit – wenn man sich gerade in einer existenziellen Krise befindet, weil das halbe Internet über die Bedeutung der eigenen Schuhwahl diskutiert. Und doch leuchtet genau in diesem Moment sein Name auf meinem Display. Adrian ruft an. Natürlich. Ich starre eine Sekunde lang auf das Handy. Dann seufze ich und nehme ab. »Bevor du irgendwas sagst – ja, ich habe gesehen, was die Leute schreiben. Ja, ich weiß, dass ich anscheinend die Monarchie untergrabe. Nein, ich plane keinen Staatsstreich in Chucks.« Stille. Dann ein leises Lachen. »Ella, du bist unglaublich.« Ich lasse mich auf mein B

