KAPITEL DREIUNDZWANZIG Keira erwachte am nächsten Morgen mit frischer Energie. Neben ihr schlief Cristiano friedlich, halb verheddert in das Laken und die Bettdecke. Sein gelassener Gesichtsausdruck war irgendwann zurückgekehrt und dafür war Keira unendlich dankbar. Es fühlte sich so richtig an, ihn neben sich zu haben. Sie war dumm gewesen, das jemals anzuzweifeln. Während sie so im morgendlichen Dämmerlicht lag, kam Keira der Gedanke, dass sie bei dem ganzen Drama vergessen hatte, irgendjemandem mitzuteilen, dass sie blieb. Mit Entsetzen erinnerte sie sich daran, wie sie gestern mit Nina gesprochen hatte. Da war dringend eine Entschuldigung fällig. Nina stand ganz oben auf der Liste der Leute, die sie anrufen musste. Keira schlug die Bettdecke zurück und ging mit ihrem Handy hinaus au

