KAPITEL ACHTUNDZWANZIG Es war das perfekte Ende ihrer Reise. Eine Nacht mit Tanzen, Trinken, Lachen und Lieben, dort auf dem Dach oberhalb von Paris. Und kein einziger Tropfen Regen. Aber viel zu früh setzte die Dämmerung ein, das Zeichen, dass ihr Pariser Abenteuer zu Ende ging. Die Sonne ging auf und färbte den Himmel erst grau, dann pink. Keira war erschöpft von zu wenig Schlaf und zu viel Wein, dessen Wirkung langsam nachließ. Sie kuschelte sich an Cristiano, gähnte, bereit, gleich hier und jetzt einzuschlafen. Er rieb ihr über den Arm, um sie warm und wach zu halten. „Sollen wir zurückgehen?“, fragte sie. „Und unsere Sachen packen?“ Ein Teil von ihr wollte für immer hier bleiben, aber ein anderer Teil sehnte sich nach ihrem Zuhause, nach ihrer Familie, nach etwas Normalität. „We

