53.

1219 Worte

Kapitel 53 Der Morgen brach still und seltsam friedlich an, doch die Ereignisse der Nacht lasteten schwer auf mir. Ich stand am Fenster, die Tasse Kaffee in meinen Händen, und beobachtete, wie die ersten Sonnenstrahlen den Frost auf den Ästen schmelzen ließen. Der Schnee draußen glitzerte makellos, als wäre die Welt nicht voller Dunkelheit und Gefahren. Simon war unten in der Kapelle. Ich hörte das metallische Scharren seines Schwertes, als er es schleifte, und das regelmäßige Knarren des Holzbodens unter seinen Schritten. Er war unermüdlich, während ich immer noch mit dem pochte, was in meinem Inneren erwachte – einer Macht, die ich weder verstand noch kontrollieren konnte. Meine Gedanken drifteten zurück zu der Gestalt von letzter Nacht und zu ihren Worten: „Du kannst dich nicht verst

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