38.

1109 Worte

Kapitel 38 Die Dunkelheit hatte sich weiter in mir ausgebreitet, wuchs in mir, als ob sie sich von meinem eigenen Zweifel und meiner Angst nährte. Ich konnte das Flimmern ihrer Energie in jeder Zelle meines Körpers spüren, der brennende, durchdringende Ruf, der mich zu sich zog. Es war, als ob ich mit jeder Sekunde mehr von mir selbst verlor, mehr von dem, was mich menschlich gemacht hatte. Simon stand immer noch vor mir, doch der Abstand zwischen uns schien sich mit jedem Augenblick zu vergrößern. Ich spürte es, dieses unausgesprochene Etwas, das uns nun trennte. Es war nicht nur der äußere Raum, sondern auch etwas tief in uns beiden. Er war nicht mehr der Mann, den ich gekannt hatte, und ich… ich war nicht mehr die Frau, die er gekannt hatte. „Es tut mir leid, Anna“, sagte Simon leise

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