Kapitel 33 Die Dunkelheit verschlang uns mit einer Wucht, die mir den Atem raubte. Ich konnte nicht sehen, was vor mir war, nicht hören, was hinter mir war. Alles war schwarz, nur der schreckliche, klamme Druck in der Luft blieb bestehen. Ich fühlte, wie sich die Dunkelheit um mich schloss, wie sie mich erdrückte, mich in ihren tiefen, geheimen Tiefen verschlang. „Simon! Simon!“ schrie ich, aber meine Stimme klang verloren in der Leere. Der Schrei verhallte ohne Antwort, als ob es niemanden mehr auf der Welt gab. Keine Antwort, kein Echo. Plötzlich hörte ich ein dumpfes Krachen. Ein Ruck durchfuhr mich, als der Boden unter meinen Füßen nachgab und ich ins Nichts stürzte. Meine Hände griffen nach irgendetwas, versuchten, Halt zu finden, doch der Raum war zu instabil, alles war in Bewegun

