5.

1299 Worte

Kapitel 5: Zwischen den Zeilen Nathaniels Stimme durchbricht die Spannung zwischen Raphael und mir wie ein Messer. Ich drehe mich um und sehe ihn auf uns zukommen, sein gewohntes Grinsen im Gesicht – doch seine Augen verraten etwas anderes. Etwas Ernstes. „Clara, ich habe dich gesucht.“ Mein Herz schlägt schneller. Erst Stone, dann Raphael, und jetzt Nathaniel? Ich weiß nicht, wie viel ich noch ertragen kann. Ich spüre Raphaels Blick auf mir, aber ich kann mich ihm nicht mehr stellen – nicht jetzt. Also nicke ich Nathaniel nur zu. „Können wir reden?“ Seine Stimme klingt lockerer, als sie sollte, fast so, als wolle er die Schwere in der Luft wegwischen. Aber ich kenne ihn inzwischen gut genug, um zu wissen, dass es ihm wichtig ist. Ich werfe Raphael einen kurzen Blick zu. Er scheint zu

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