Kapitel 15: Der Aufbruch in die Finsternis Die Sonne war gerade dabei, hinter den rauen Silhouetten der zerstörten Stadt zu versinken, als ich – immer noch zitternd von den Ereignissen der letzten Nacht – an einem verlassenen Bahnhof Zuflucht suchte. Meine Gedanken kreisten unablässig um das, was geschehen war, und um die unzähligen Fragen, die mir nun keine Ruhe ließen. Was war der wahre Preis meines Handelns? Hatte ich tatsächlich den Pakt gebrochen und damit die finstere Macht von Victor Kane endgültig besiegt? Oder war dies nur der Auftakt zu etwas noch Schlimmerem? Ich saß auf einer zerfallenen Bank, das alte Amulett und der kristallene Schlüssel fest in meiner Hand, und starrte in den dämmerigen Himmel. Der Klang entfernter Sirenen und das Dröhnen von Fahrzeugen in der Ferne mischt

