Kapitel dreißig: Arbeit

1276 Worte

Ashtons Sicht Das Summen im Büro war nur ein schwacher Ersatz für Stille, aber Stille war nicht das, was ich wollte. Noch nicht. Nicht heute. Ich ließ das leise Surren des Computers und das leise Knarren des Bürostuhls unter meinem Gewicht die Lücken zwischen den Gedanken füllen, die ich nicht benennen wollte. Die Auktion blitzte mir unvermittelt in den Sinn – das Echo von Amelias Stimme, ihr scharfes Einatmen, als ich vor dem Bieten gezögert hatte, wie ihr Blick auf einem Gemälde verweilte, das ihr eigentlich egal sein sollte. Ich schluckte schwer und schüttelte den Gedanken ab, meine Finger trommelten auf der Tischkante. Die Erinnerung war wie eine Klinge, die ich nicht verdecken konnte. Ich hatte Arbeit. Es gab immer Patienten, die meine Anwesenheit dringender brauchten als mein Spie

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