Kapitel fünfundzwanzig: Arbeiten

849 Worte

Nancys Sicht Die Küche roch nach Zucker, Frittieröl und Morgen. Rays Licht drang durch die Glasscheibe. Ich stützte beide Hände auf die Edelstahlarbeitsplatte und starrte auf mein Handy. Amelias Name stand ganz oben im Nachrichtenverlauf. Ungelesen. Seit Tagen. Ich biss mir auf die Lippen – meine Brust schnürte sich zusammen. „Du verbrennst sie.“ Priscillas Stimme durchbrach den Nebel. Ich zuckte zusammen und drehte mich zum Frittierkorb um. Die Donuts waren von Gold zu gefährlichem Bernstein geworden. „Mist –“ Ich riss sie heraus und schüttelte das Öl, als könnte ich so die Farbe retten. „Wo bist du heute?“, fragte Priscilla sanft. Ich presste die Luft heraus. „Hier.“ „Körperlich“, sagte Priscilla. „Nicht geistig.“ Ich stellte den Korb unsanft auf den Boden. „Ich habe sie gesehen“,

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