Kapitel zweiundvierzig: Die Suche nach Cecile

1887 Worte

Ashtons Sicht Die Akte der Agentin lag offen auf meinem Armaturenbrett, während der Regen langsam und unregelmäßig über die Windschutzscheibe lief. Cecile. Adresse bestätigt. Beschäftigung bestätigt. Sechs Monate in dieser Stadt. Sechs Monate, in denen ich dieselbe Luft wie Amelia atmete. Bei dem Gedanken spannte sich mein Kiefer an. Ich schloss die Akte und lehnte mich zurück. Die Erinnerung zog mich an einen Ort, den ich lieber nicht wieder aufsuchen wollte. Denn Cecile hatte mich nicht nur in einem Klassenzimmer beschuldigt. Sie hatte mein Leben an einem einzigen Nachmittag zerstört. Ich erinnere mich genau an den Geschmack des Apfelkuchens. Zimt. Butter. Der leicht zu lange gebackene Boden, so wie Tante Claire ihn immer machte. Ich war gerade von der Toilette zurückgekommen, als ich m

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