„Der Schneider“, sagte Frau Camuzzi, „hat vom Maestro nicht ihren Namen gehört, wie, Cavaliere? Nur, daß ein Tenor bei seiner Frau ist, weiß er. Aber ihr seid zwei Tenore hier. Schicken Sie den andern hin!“ Da er sie ansah: „Ja, schicken Sie ihn, damit er Sie bei der Frau des Schneiders entschuldige. Er soll ihr eine Stunde geben statt Ihrer, er soll tun, was ihm gut scheint; — wir aber geben dem Schneider einen Wink. Ah! er wird nicht lange fragen, wie die Sachen liegen; er wird die Überlegung verlieren...“ „Aber das wäre ein Mord“, sagte der Cavaliere Giordano und zog sich einen Schritt zurück. Frau Camuzzi hob die Schultern. „Ich rate Ihnen, weil Sie es wünschen. Scheint es Ihnen nicht, daß hinter allen diesen Leuten, bei der Gasse der Hühnerlucia, der Schneider steht und herübersieh

