[Chapter 7] - weißt du die Antwort?

881 Worte
,,Bin Zuhause.", rief ich durchs Haus. Es kam keine Antwort. Zuerst dachte ich meine Eltern wären nicht hier, jedoch sah ich diese kurz später im Wohnzimmer die mich bloß ignorieren. ,,Hey.", sagte ich und lächelte. Sie jedoch ignorierten mich weiterhin. ,,Wie war die Arbeit?", fragte ich während ich meinen Rucksack in meinem Zimmer fallen ließ. ,,Normal, wie soll es sonst sein?", kam es von meinem Vater. ,,Ich- tut mir leid ich wollte nur-," ,,Hast du dir mal dein Zimmer angesehen? Du bist ein Mädchen also benehme dich gefälligst auch so!", sagte meine Mutter laut. ,,Tut mir Lei-," ,,Entschuldige dich nicht, das macht es nicht besser. Bitte geh mir einfach aus den Augen, jedes Mal machst du den selben Fehler.", murmelte sie und sah mich mit einem hasserfüllten Blick an. Tränen bildeten sich in meinen Augen und ich tat was sie von mir verlangte. Ich machte trotz des ganzen Schmerzes meine Hausaufgaben und legte mich hin. Stunden vergingen und ich bekam Hunger. Jedoch war es schon nach 8. ich öffnete langsam meine Türe und sah das alle Lichter bereits aus waren. Meine Eltern waren bereits schlafen. Ich sah dass das Abendessen immer noch auf den Tisch lag. Sie hatten wohl vergessen mich zum Abendessen zu rufen. Ich seufzte erschöpft und aß. Danach räumte ich langsam alles auf und ging auch ins Bett. Ich schlief nach einer Weile ein. ** ,,Hey Summer warte mal.", hielt mich Dylan auf und lächelte mich an. ,,Ja?", fragte ich und tat es ihm nach. ,,Du hast da was fallen lassen.", sagte er. Ich schloss meinen Spind und sah ihn verwirrt an. ,,Huh?" quasselte ich ahnungslos. ,,die Blätter meine ich.", lachte er und bückte sich um diese mir zu geben. ,,danke.", sagte ich lächelnd und drehte mich zu ihm. Ich war bereits in der high School. ,,allsoo was hast du jetzt?", fragte er. ,,Hmm ich hab Mathe. Yipi aj yay.", sagte ich sarkastisch und rollte mit den Augen. ,,Gehen wir gleich zusammen, ich habe dasselbe.", sagte er lachend. Als wir auf dem Weg zur Klasse waren, spürte ich was. Ich hatte mich beobachtet angefühlt. ,,Alles gut?", fragte Dylan und fuhr sich durch seinen Haaren. ,,Jaja.", sagte ich. ,,Ich verrate dir etwas.", sagte er und kam näher. ,,Und was?" ,,Du musst und kannst mir garnichts vormachen, Summer.", sagte er. ,,Was meinst du?", fragte ich verwirrt. ,,Andere Menschen sehen in dir das ruhige und kalte Mädchen, bei der man keinerlei Emotionen erkennen kann, aber ich sehe ein verlorenes und wunderschönes Mädchen das jeden Tag eine große Last von Schmerz mit sich tragen muss und darauf wartet bis es aufhört.", sagte er leise. Ich konnte keinen Ton raus bringen. Vorher hat noch nie einer soetwas bemerkt oder gesehen. Ich wechselte meinen Gesichtsausdruck und überspielte das. ,,Unsinn, alles ist gut lass uns in die Klasse geh-," er hielt mich auf in dem er meinen Arm gepackt hatte und mich festgehalten hatte. ,,Weist du die Antwort?", fragte er mich. Ich runzelte die Stirn. ,,Welche Antwort?" ,,Wer oder was ist der Grund dafür das man in deinen Augen reinen Schmerz sieht?", sagte er und wiederholte somit den Satz den er gesagt hatte als wir uns das erste mal gesehen hatten. Ich stockte. ,,Schlechte Menschen sind der Grund dafür.", sagte ich. Ich merkte wie er meinen Arm langsam los ließ. ,,Das Leben kann glücklich, fröhlich oder auch traurig sein. Aber in Wirklichkeit hängt meistens alles von dir ab.", sagte er was mich nur noch mehr zum stocken brachte. Er hatte nämlich recht.. ,,Wer hält dich davon ab, das du bestimmen kannst wie dein Leben sein soll und wie nicht?", fragte er mich. ,,Summer es ist okay du musst garnichts beantworten. Ich bin aber immer für dich da, hörst du? Ich weis wie du dich fühlst.", sagte er und lächelte mich aufmunternd an. Tränen stiegen mir in die Augen weil noch nie jemand für mich da war. Er zog mich jedoch plötzlich an meine Taille und umarmte mich. Ich bewegte mich keinen einzigen Zentimeter. Ich erwiderte seine Umarmung und schloss meine Augen. ,,Danke Dylan.", sagte ich berührend. Er streichte meinen Rücken. ,,In einer Freundschaft wie meiner, gibt es kein Danke. Das ist selbstverständlich.", flüsterte er mir zu. Gott ist das sü- Psshh! ** Sitzend neben Dylan sah ich überfordert auf die grüne staubige Tafel und grub mein Gesicht verzweifelt in meinen Händen. ,,Wow, bist du Motiviert drauf.", sagte Dylan neben mir und lachte. ,,Halt die Klappe! Meine Gehirnzellen explodieren gleich!", sagte ich und schlug meinen Kopf auf dem Tisch. Leider hatte ich damit die ganze Aufmerksamkeit auf mich gezogen. Ich weitete meine Augen und hob meinen Kopf wieder. ,,Gibt es ein Problem, Mrs. Black?", fragte Mrs. Silverstern. ,,Achh ich hab bloß Migräne.", sagte ich mit hoher Stimme und würde mich dafür am liebsten köpfen. ,,Aha.", sagte sie Stirnrunzelnd und schrieb weiter an der Tafel. ,,Lügen liegt dir wohl nicht.", sagte Logan der rechts neben mir saß und lachte leise auf. ,,Kein Wort. Kein.einziges.Wort." Dylan fragte mich leise wer er sei. ,,Das ist Logan er ist auch seit einpaar Tagen erst neu hier.", flüsterte ich. ,,Kanntest du ihn vorher schon?", fragte er. ,,Nein, wieso?" ,,Er sieht dich recht komisch an.", sagte er leise und machte eine ernste Miene. ,,Ich weiß, aber ich schätze mal er ist einfach so.", sagte ich. ,,Hmmh.", murmelte Dylan nur leise. Fortsetzung folgt..
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