14. Bolivar – Marie's Flucht.-3

1011 Worte

»Und Marie hier?« frug Georgine. Das arme Mädchen kauerte bleich und thränenlos in der einen Ecke – sie hatte am vorigen Nachmittag mehrere Male versucht, das Haus zu verlassen, Georgine sie aber stets daran verhindert, während diese selbst oder der Mestizenknabe oder auch Bolivar sie fortwährend im Auge behielten. Heute Morgen war sie noch nicht von ihrem Platze aufgestanden und schien ihre Umgebung nicht zu beachten, ja kaum von ihr zu wissen. »Bleibt indessen ruhig hier sitzen,« rief der Narbige, während er einen mürrischen Seitenblick auf die Unglückliche warf. – »Es fehlte auch noch, daß uns die im Wege wäre.« Wildes Gebrüll schallte in diesem Moment von den trunkenen Bootsleuten herüber; Georgine raffte schnell den neben ihr liegenden Shawl um sich und trat gleich darauf ernst und

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