Der dunkle Nachthimmel über Adam Esteban wurde plötzlich durch loderndes Feuer erhellt. Er ließ sich flach auf den Boden fallen und schlug die Arme über den Kopf. Sein Magen überschlug sich und sein Herz raste, als er sich gegen die Explosion wappnete. Wie, verdammt noch mal, konnte sich mein Leben so plötzlich so verändern? Der Boden unter ihm erzitterte, Steine regneten um ihn herum hernieder und seine Ohren schmerzten von dem Lärm der Zerstörung. Dann Totenstille. Der Feuerbeschuss war vorbei, jedenfalls für den Moment. Die von Schloss Rhodes ausgehenden Explosionen kamen meist in kurzen Abständen. Adam stand auf und wischte sich den Schmutz ab. Alle seine Sinne waren in höchster Alarmbereitschaft, aber das Schloss lag nun still und ruhig da. Adam atmete ein paar Mal tief durch und

