Tiberius folgte der Luna widerwillig in ihr Schlafzimmer. Ein beklemmendes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus, während er nervös den Raum musterte. Was, wenn der Alpha jetzt hereinkäme? Sein Instinkt schrie ihn an, die Flucht zu ergreifen. Gehetzt wanderte sein Blick zu den Fenstern und Türen, suchte verzweifelt nach einem möglichen Ausweg. Warum nur war er nicht einfach mit Jinx geflohen? Wie hatte er nur einen Moment lang daran zweifeln können, dass sie Maya im Stich lassen würde? Und jetzt war er es, der sich in einem Netz aus Lügen und Verrat verfangen hatte – verloren und ohne Richtung. „Komm, Tiberius. Mach dir keine Gedanken.“ Aurelias Stimme war glatt wie Honig, ein Versuch, seine Zweifel zu ersticken. Sie lächelte, während sie sich an den Tisch lehnte. „Valerian schläft lä

