Während Valerian sich auf den Weg zum Gemeindehaus der Jäger machte, nahm hinter verschlossenen Türen ein anderes Spiel seinen Lauf. Tiberius, allein in seinem ungemütlichen Quartier, sah sich plötzlich einem unheimlich stillen, blassen Mann gegenüber. Seine kalten Augen fixierten den jungen Wolf mit einer Intensität, die jede Bewegung im Raum erstickte, seine Präsenz bedrückend und schwer wie ein Schatten. Ein leichter, metallischer Geruch, kaum wahrnehmbar, lag in der Luft, der den jungen Jäger sofort an frisches Blut erinnerte. Mit einer Stimme, die zugleich beruhigend und bedrohlich klang, sprach der Mann: „Schon gut, junger Freund. Halte weiterhin der Seite der Sieger die Treue, und der Zorn des Rotpelzes wird dir erspart bleiben.“ Tiberius nickte hastig, viel zu verängstigt, um a

