Kapitel 31: Zwischen Schatten und Verrat

2204 Worte

Wie der Alpha der Eisschwingen durch die stillen, verlassenen Räume des Krankenhauses schlich und die Fährte von Milo und dessen Verfolgern erwartete, konnte er nicht verhindern, dass sein Geist immer wieder in die Vergangenheit zurückglitt. Die Schatten der Ruinen um ihn herum schienen die letzten Worte seines Vaters zu flüstern – ein Echo, das ihn gleichermaßen tröstete und quälte. Während er sich an Gaius‘ Sterbebett erinnerte, fühlte Remus eine seltsame Erleichterung, dass er nicht versprochen hatte, Cato zu verschonen. Ein solches Versprechen hätte nichts als Ketten um sein Gewissen gelegt – Ketten, die Catos endlose Intrigen längst zerschlagen hätten. Solange der derzeitige Alpha der Stahlklauen lebte, würde er niemals Ruhe finden. Der Hass und der Neid, den Cato in seinem Herzen tr

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