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844 Worte
~Am nĂ€chsten Morgen~ Dalia's Sicht: Geweckt von einem nervigen GerĂ€usch, welchem einem RasenmĂ€her Ă€hnelt, stehe ich auf. Wem kommt einem Samstag Morgen, um 9 Uhr in den Sinn, den Rasen zu mĂ€hen? Ich öffne die TĂŒr zur Terrasse, die direkt in meinem Zimmer ist, und trete hinaus. Ich sehe runter in den Garten. „Guten Morgen Dalia, ich hoffe ich habe dich nicht geweckt", sagt Matteo lĂ€chelnd. Mit einem RasenmĂ€her in der Hand. „Guten Morgen, nein alles gut", sage ich und lĂ€chle leicht. Daraufhin fĂ€hrt er mit dem mĂ€hen fort. Hat er nicht sowas wie... Angestellte? Ich meine er hat bestimmt Geld. Viel Geld. Ich schliesse die Terrassen TĂŒr, und gehe wieder zu meinem Bett. Das Buch liegt offen am Boden. Ich muss gestern Abend beim lesen eingeschlafen sein. Kurzerhand hebe ich ihn auf. Wo ist der Ring? Hat Matteo ihn etwa zurĂŒck gestohlen? Mein Blick fĂ€llt auf meine HĂ€nde, nur zum erkennen dass ich den Ring um meinen Finger trage. Da ist er ja. Julien kommt mir wieder in den Sinn. Im Endeffekt, werde ich ihm trotzdem helfen. Weil ich eine nette Person bin. Kurzerhand öffne ich meinen Koffer. Ich hatte nicht einmal Zeit, alles einzurĂ€umen. Ich entscheide mich fĂŒr ein einfaches paar Hosen und einem genauso einfachen T-shirt. Ich werde alles spĂ€ter einrĂ€umen. Wenn Matteo auffĂ€llt, dass der Ring fehlt, wird er ganz bestimmt kontrollieren kommen. UnauffĂ€llig schleiche ich aus meinen Zimmer den Gang entlang. Vorsichtig strecke ich meine Hand hindurch... Um sicher zu gehen, dass ich nicht komplett verrĂŒckt bin. Wie gestern, laufe ich hindurch. Also brauche ich dich keinen Psychiater. Langsam laufe ich die Treppe runter. Alles sieht so aus wie gestern, nichts hat sich verschoben. Als ich jedoch in den Raum eintrete.. erkenne ich Blut am Boden. Ich weite erschrocken meine Augen. „Hat Matteo ihn umgebracht?", frage ich leise und halte mir die Hand vor dem Mund. Bin ich doch zu spĂ€t? „Schön wĂ€rs", höre ich ein knurren von ihm, woraufhin er den Kopf hebt. Er lebt noch. Mein Blick geht im Raum herum. Die spritzen auf den Tisch fehlen. Matteo hat ihm also etwas verabreicht. „Sag mir, dass du eine gĂŒtige Seele bist, und mich von diesem Qualen befreien wirst", fragt er leise und sieht mir in die Augen. „Ich habe den Ring", sage ich daraufhin nur als Antwort. Sofort blitzt etwas in seinen Augen auf.. Sowas wie Hoffnung. „Nur so als Neugier.. was tust du, wenn du hier raus kommst?", frage ich und mustere ihn. Einen Moment herrscht stille. „Ich gehe zurĂŒck in mein Reich. Dem Reich der Vampire", sagt er ernst. Einen Moment mustere ich ihn nur. Eher ich den Schritt wage, den Ring von meinem Finger nehme, und ihn an den seinen einstecke. Dabei sieht er jeden meiner Bewegungen genau an. „Matteo versteckt den SchlĂŒssel fĂŒr die Ketten in dieser Schublade", sagt er und deutet zu einer Schublade. Nickend öffne ich sie und finde tatsĂ€chlich einen SchlĂŒssel vor. Matteo mĂŒsste sich aber auch ein weniger intelligenter anstellen. Ich nehme den besagten SchlĂŒssel und gehe wieder zu den Ketten. Rasch öffne ich beide.. und er steht auf. Er dehnt sich und schnippst mit dem Finger. Seine Kleider verĂ€ndern sich auf einmal. Er trĂ€gt einen schwarzen, edlen Mantel. „Endlich", murmelt er und sieht mit seinen roten Augen zu mir. Und so sehe ich ihn in seiner vollen Pracht. Wow... Ein wahrhaftiger Vampir. Das ich das erleben darf. Ich starre ihn von oben bis unten an. „Ich danke dir, fĂŒr deine GrosszĂŒgigkeit, kleines", sagt er mit einem grinsen im Gesicht. Kleines? Dieses grinsen? So als hĂ€tte er.. völlig Charakter geĂ€ndert. Eher er winkt und sich in Luft auflöst. Das war's? Ich hĂ€tte es mir denken können. Das Leben ist nicht wie in einem Buch. Ich schĂ€tze meine Standards sind viel zu hoch jetzt. Ich klopfe mir selbst auf die Schulter. „Wieder mal als gute BĂŒrgerinnen, eine Person gerettet", sage ich und laufe aus dem Raum raus. Plötzlich stĂŒrmt jemand die Treppe runter. Nicht nur jemand, sondern zwei. Matteo und Flynn. Zuerst beachten sie mich gar nicht, und eilen zum Raum, in dem Julien gefangen war. „Verdammt er ist weg!", ruft Matteo wĂŒtend. Dann erblickt er mich. „Hast du ihn freigelassen, Dalia?", fragt er tot ernst. „Du musst zwei mal ĂŒberlegen, wenn du denkst, dass du jemanden einfach Jahre lang einsperren kannst!", sage ich ebenfalls finster. Er klatscht sich mit der Hand gegen die Stirn. „Hast du nur eine Ahnung, was du angestellt hast?", fragt er. „Du hast seine Mutter getötet und ihn eingesperrt, was gibt's da zu wissen?", frage ich ernst. „Ich habe n-", aber Flynn unterbricht ihn. „Er hat sie manipuliert, Papa", sagt er und sieht zu mir. Eher besorgt. Wer hat mich manipuliert? Matteo lĂ€sst genervt die Luft raus. „Weisst du ĂŒberhaupt, weshalb er hier eingesperrt ist?", fragt er ernst. Vielleicht bereue ich meine Entscheidung schon.. ________________________________________ Heyyyy! So das war's von meiner Seite heute, lasst mich wissen was ihr denkt :D Bis Morgen! LG. DaliaCool ✹
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