20 Emma Ich habe keine Ahnung, was ich da tue. Keine. Eigentlich sollte ich zu Hause sein, mich wieder in mein normales Leben einleben und mich von meinem intensiven Thanksgiving-Wochenende mit Marcus erholen. Stattdessen ließ ich mich von ihm überreden, in seinem unglaublich schicken Penthouse zu übernachten, und jetzt flippe ich aus, weil ich dabei bin, meine Katzen aus ihren Transportbehältern zu befreien. Meine Katzen, die seit Jahren nirgendwo anders als in meiner Wohnung und beim Tierarzt waren. Was in aller Welt habe ich mir dabei gedacht? Das wird eine Katastrophe werden. »Sie kommen nicht an den Pool ran, oder?«, frage ich zum zweiten Mal, während ich die dicke Glaswand hinter den hohen Pflanzen im Auge behalte, die den zwölf Meter langen rechteckigen Pool vom Rest der Wohnu

