15 Emma Marcus führt mich zu einem schicken schwarzen Auto, das am Bordstein steht, und öffnet mir die Tür. Ich nehme auf der Rückbank Platz, und mein Gesicht ist trotz des kalten Novemberwindes heiß, als er sich neben mich setzt. Das Auto ist groß und geräumig, aber mit Marcus in ihm fühlt es sich erstickend klein an. Es ist nicht nur seine große Gestalt, es ist alles an ihm. Er nimmt auf eine Weise den Raum ein, die über das Körperliche hinausgeht und die Luft um ihn herum beherrscht. Neben ihm fühle ich mich wie ein Asteroid, der in Jupiters Umlaufbahn gefangen ist – zu klein und machtlos, dem Sog des massiven Planeten zu entkommen. »Zum Restaurant, bitte, Wilson«, sagt Marcus zum Fahrer, und ich sehe den Mann im Rückspiegel nicken, als das Auto losfährt. Wegen der Tatsache, dass Ma

