23 Emma »Du hast was getan?« Kendalls Stimme springt in eine Oktave höher, als sie mich mit ihrem halb gegessenen Croissant in der Hand anstarrt. »Ich habe ihm gesagt, er solle gehen«, wiederhole ich und reibe meine Schläfen, weil sich die höllischen Kopfschmerzen verschlimmern. Ich habe kaum geschlafen, nachdem Marcus gestern Abend gegangen war – meine zweite schlaflose Nacht diese Woche –, und obwohl ich mir heute Morgen genug Koffein eingeflößt habe, um ein Pferd zu wecken, fühlt sich mein Schädel an, als stecke er in einen Schraubstock. Angesichts dessen hätte ich wahrscheinlich nicht zum Frühstück zu Kendall gehen sollen, aber ich brauchte jemand anderen als meine Katzen, mit dem ich reden konnte. »Okay, nochmal zurück.« Kendall lässt das Croissant auf ihre Serviette fallen und d

