Kapitel 49

425 Worte

49 Emma Da mein Flug erst um 18.25 Uhr ist, hatte ich geplant, am Mittwoch für einen halben Tag zur Arbeit zu gehen. Während ich jedoch das wütende Heulen des Sturms durch mein schmales Fenster beobachte, weiß ich, dass es nicht passieren wird – und höchstwahrscheinlich auch nicht mein Flug. Es ist schon Mitternacht, aber ich kann nicht schlafen, weil mein Bett wieder unangenehm kalt und leer ist. Und klumpig. Warum habe ich nie bemerkt, wie klumpig meine Matratze ist? Sie ist nicht annähernd so wie die kuschelige Schaumstoffmatratze von Marcus’ Kingsize-Bett. Das war so bequem, so weich und warm, besonders mit seinem großen, kraftvollen Körper, der sich um mich gelegt hatte … Nein. Aufhören. Ich kneife die Augen zusammen, um die Erinnerungen fernzuhalten, aber sie strömen trotzdem her

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