Kapitel 1

770 Worte

1 Emma Ich weine die komplette erste Stunde des zweieinhalbstündigen Fluges nach Orlando. Ich kann nicht anders. Mein Herz ist nicht nur gebrochen; es fühlt sich an, als sei es mir aus der Brust gerissen worden. Und ich habe mir das selbst eingebrockt. Ich habe Marcus gesagt, dass ich nicht bei ihm einziehen kann. Ich habe ihm gesagt, dass es vorbei ist. Meine Sitznachbarn – ein glatzköpfiger Mann über fünfzig am Fenster und ein blondes Mädchen am Gang – versuchen wegzurutschen, als ich mir zum fünften Mal die Nase putze. Nur, dass man hier nirgendwo hingehen kann. Nun, das blonde Mädchen kann technisch gesehen aufstehen und auf die Toilette gehen, aber das hat es schon dreimal getan, um von mir wegzukommen, also bleibt es sitzen und wirft mir gelegentlich einen Blick von der Seite z

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