Kapitel 3

3675 Worte

3 Marcus Emmas graue Augen sind so groß, dass ich darin ertrinken könnte, und ihre Sommersprossen heben sich deutlich hervor, als alle Farbe ihr ohnehin schon blasses Gesicht verlässt. Ihre Locken sind wilder als sonst, sie schweben um ihren Kopf wie ein Feuerschein, und ihr kleiner, kurvenreicher Körper ist steif vor Schock, als sie mich von der anderen Seite des Raumes aus mit ihrem ebenso fassungslosen Großvater hinter sich anstarrt. »Hallo, Kätzchen«, sage ich ruhig, auch wenn die dunkle Vorfreude in meinem Blut kocht und sich mit anhaltender Wut und Schmerz vermischt. »Weißt du was? Ich habe meine Arbeit frühzeitig beendet und beschlossen, dich zu überraschen. »Er ist auf den Flughafen von Daytona Beach geflogen und vor einer halben Stunde angekommen, ist das zu glauben?«, ruft Ma

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