Drittes Kapitel.-4

2547 Worte

Mit einemmale fuhr Frau Gisela aus ihrem Schweigen auf und sprach ängstlich und gepreßt: »Wo ist Regina, mein Kind! Komm! Führe mich zu den Füßen der Gebenedeiten. Ich sehe sie nicht, aber ich fühle ihre Nähe. In meiner Seele erhebt sich ein seltsamer Kampf, ein Ringen zwischen den alten Gewohnheiten meiner Andacht und der Erkenntnis dessen, was jetzt nothwendig geworden ist. Ich weiß kaum, wohin ich mich wenden soll. Heilige Himmelskönigin gieße deinen Seegen in meine Seele, rüste sie aus mit deiner Klarheit, laß mich stark bleiben in meinem Willen, als einer schwachen Dienerin deines göttlichen Sohnes seinem Beispiele folgen, seinem Sühnopfer mich hinzugeben!« Sie näherte sich schwankend an Regina’s Arm, die zu ihr geeilt war, dem Altare. Da klangen mächtige Schläge vom Eingange des Ha

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