Drittes Kapitel.-4

1946 Worte

Der Herr vom Rheine hatte mit düstrer Gebehrde der Mittheilung des alten Freundes gelauscht. Jetzt, da dieser schwieg, blickte er sinnend auf den Boden, verharrte einige Augenblicke in dieser Stellung und sagte dann in einem traurigen Tone: »Ich fühle, daß es eine strenge, unabwendbare Notwendigkeit seyn muß, die dich von deinem einzigen Kinde, von deinem Freunde, von einem friedlichen Glück im stillen häuslichen Kreise zu trennen vermag. Aber unterwirfst du dich in der Überzeugung, Gott und seinen Heiligen gefällig zu seyn, diesem schrecklichen Loose, so geziemt es nicht mir, dagegen zu murren oder dich von der Erfüllung deiner schweren Lebensaufgabe abhalten zu wollen. Meinrad, du hast mir ein trübes Bild der Bahn, die hinter dir liegt und die du noch zu durchwallen hast, gezeigt! Du sa

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