Viertes Kapitel.-5

2366 Worte

Eben so, wie der alte Leibdiener, wurden auch die beiden Frauen durch das Geräusch der Heraufdringenden getäuscht. »Es ist Salentin mit dem Vater!« rief, tief Odem schöpfend, Regina und eilte nach der Thüre. Da trat ihr Galeazzo entgegen und vor seinen glühenden Blicken, vor seinen erhobenen Armen bebte die Jungfrau erschrocken zurück. Sie floh an die Brust der Pflegemutter, sie verbarg hier ihr Angesicht und rief, von entsetzlicher Angst ergriffen: »Wehe mir, das ist der schreckliche Geißlermeister! Ich kann seinen Blick nicht ertragen und seine Nähe erfüllt mich mit Grauen. Schützt mich, ihr Heiligen, vor diesem! Aus seinem Auge sieht ein Geist der Hölle, der mich zum Opfer erkoren, der Blitz zum Mordbrande zuckt aus seinen Händen, von ihnen träufelt Blut der unschuldig Gemordeten, der

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