Kapitel 71

1600 Worte

Xanders Sichtweise Sophia ging es gar nicht gut. Seit drei Tagen lag sie schon im Bett. Ich schaue alle paar Stunden nach ihr, und die Nächte verbringe ich auf der Couch. Ihre Schluchzer im Schlaf zerreißen mir jedes Mal aufs Neue das Herz. Meine Mutter riet mir, ihr Raum zu geben und sie einfach in Ruhe zu lassen, bis sie selbst bereit wäre, auf mich zuzukommen. Und sie schien recht zu haben, denn am Abend des dritten Tages hörte ich ein leises Klopfen an meiner Bürotür, und Sophia trat herein. Man sah ihr an, dass sie noch immer weinte – ihre Augen waren rot und geschwollen, ihr Gesicht gezeichnet vom Schmerz. Mein Herz zerbrach, als ich sie ansah. Ich hatte meinen besten Freund verloren, doch sie hatte ihren Gefährten verloren – einen Teil von sich selbst. In meinem Büro saßen Konner

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