Das hatte Marian wütend gemacht und sie empfand es als persönlichen Angriff. Das Mädchen neben Dorien, Risa, war zwei Jahre älter als er. Jeder Teil von ihr war weich und geschmeidig. Sie hatte in ihrem Leben noch nie etwas in der Hand gehalten, das auch nur annähernd einer Waffe ähnelte. Sie war frisch, geschmeidig und so mütterlich, wie man nur sein konnte – genau wie ihre Mutter es ihr immer eingeschärft hatte. Während sie, eine Prinzessin, rau und bullig war und definitiv niemand sich vorstellen konnte, dass sie einen Welpen im Arm hielt. In diesem Moment brach ihr Herz in mehrfacher Hinsicht. Sie war nicht nur verlassen worden, sondern auch noch zugunsten einer Frau, die ihrer verstorbenen Mutter gefallen hätte. Eine Mutter, die sie vermisste. Eine Mutter, bei der sie sich

