Annas Sicht Die Lichter des Bunkers zitterten auf dem Fliesenboden, als Alexander mich in das kleine Schlafzimmer trug. Mein Körper zitterte – nicht vor Kälte, sondern vor Adrenalin, das sich in bohrenden Schmerzen ausbreitete. Jedes Gelenk schmerzte, jeder Muskel schrie vor Erleichterung, noch am Leben zu sein. Er legte mich sanft auf die Pritsche und deckte mich mit einer abgenutzten Decke zu. Der Raum roch schwach nach Desinfektionsmittel und altem Schweiß. „Ich bin hier“, murmelte er. Ich schloss die Augen. „Verbrannte Erde“, hauchte ich. Meine Stimme klang rau, abgehackt, als hätte ich sie vom Boden eines Brunnens gekratzt. „Dieser Knoten … er hat mein Blut benutzt.“ Alexander kniete sich neben mich und strich mir feuchte Haarsträhnen zurück. „Sie haben versucht, deine Seele in S

