Sie dreht mir den Rücken zu und zieht sich ihr kaputtes und löchriges Kleid über den Kopf. Jetzt erkenne ich mit Schreck, dass die dunklen Flecken im Stoff keine Farbe sind. Es ist Blut. Ihr Blut. Ihr Rücken weist unzählige Spuren von Peitschenhieben auf. Er ist geradezu übersät davon. Manche sind schon verheilt, manche sind noch frisch und nässen noch etwas. "Siehst du das? Alle paar Tage holen sie mich. Sie verpassen mir gerade so viele Hiebe, dass ich es gerade noch ertragen kann. Meistens sind es zehn. Selten weniger. Ab und zu mehr. Nur so viel, dass ich nicht daran sterbe. Dann geben sie mir wieder Zeit, mich davon zu erholen. Und dann kommen sie wieder. Irgendwann. Nach drei Tagen. Oder vier. Manchmal auch nach fünf Tagen. Auch diese Ungewissheit ist eine Strafe." "Und....? Wann w

