KAPITEL DREIUNDZWANZIG Irrien liebte die Schönheit der Gewalt. Er genoss sie auf eine Weise wie ein anderer vielleicht den Pinselstrich eines Gemäldes oder den Fluss eines Musikstückes genossen hätte. Es schien ihm das Einzige zu sein, was den Schmerz, den er empfand, lindern konnte. Wein hatte nicht geholfen. Gutes Essen hatte nicht geholfen. Das Mädchen, das man vor kurzem zu ihm geschickt hatte, lag tot auf dem Boden, den Todesgöttern im Tausch gegen ihr Wohlwollen geopfert, als das Mädchen ihn zu nerven begonnen hatte. Die Schlacht jedoch grenzte an dunkle Perfektion. Männer strömten auf die Strände der Insel, Katapulte ließen Steine regnen und das Blut floss in Strömen. Irrien sah, wie sich an den Stränden kleine Gruppen aus Männern zusammenscharrten, um die Verteidiger der Insel ge

